Inside CW:RP Development | Eine Reportage

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Inside CW:RP Development

- Eine Reportage -

Der CW:RP Server existiert schon seit mehreren Jahren. In diesen hat er viele Phasen durchgemacht. Seien es Veränderungen beim Roleplay der User oder die allgemeine Anzahl von ihnen. Aber eine Sache hat sich gewaltig verändert: Das Development. Noch nie war CW:RP auf einem so starken Pfad im Developement. Sei es das neue Medicsystem, die fortgeschrittenen Maps oder die neuen Models. Doch, ist das ganze so einfach? Wie ist es im Development-Team zu arbeiten? Wie geht man mit Problemen um?

Mit diesen Fragestellungen haben wir uns einen Einblick in das Development-Team von CW:RP verschafft. Unsere Informationen basieren auf Interviews mit Developern der verschiedenen Bereiche.

„Grundlegend bin ich dankbar für die Arbeit, die das Development Team leistet. Wir sind nicht das größte Team und dennoch ist die Arbeit, die geleistet wird, fantastisch. Das Team kann auch trotz der Größe wunderbar zusammenarbeiten, das durch Informationsaustausch und guter Kommunikation.“
~Leomon

Das gesammte Team teilt sich in drei Bereiche auf: dem Modeling, dem Mapping und dem Scripting. Diese haben wiederum jeweils einen Bereichsleiter. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir Cheek als Modelleiter, Fazor als Mappingleiter und Deltaa als Scriptleiter. Es ist faszinierend was im Rahmen von jedem Bereich eigentlich alles möglich ist. Das Medicsystem beispielsweise ist eine wunderbare Ergänzung zu den bestehenden Mitteln für das Roleplay.

„Das was viele Leute gerne vergessen und auch gerne vergessen wollen, ob nun Developer oder nicht, ist, dass man das hier privat macht. Ich weiß ja nicht wie das bei den anderen ist, aber ich persönlich plane sowas nicht voraus und habe auch kein System hinter dem was ich tue, wenn ich es denn tue. Ich zwinge mich zu nichts.“
~Yaura

Die Teams werden aufgeteilt nach Stärken und Schwächen. So kann man effizient arbeiten und man weiß, auf wen man für welches Thema seitens der Community zukommen kann. Fragestellungen, Aufträge, etc.: All das ist durch die Organisation & Kommunikation des Developmets leicht zu erfahren. Trotz den Standardaufgaben wird den Devs viel Freiraum bei Ideen seitens der Administrative gelassen.

„Es gibt dabei so einen gewissen Workflow welcher die Arbeit noch leichter macht.“
~Cheek

„Größere bis schwere Probleme kann ich mir seitens des Devteams nicht vorstellen. Aber sollte mal ein Problem auftreten, geht die Welt auch nicht unter.“
~Leomon

Außerdem wird sich mit der jeweiligen Instanz abgesprochen. Danach werden dann Entscheidungen getroffen und gewichtet. So werden dann Fragen geklärt wie z.B:
- Soll der Server offlinegenommen werden?
- Muss nur das System runtergenommen werden?

Sollte dann solch ein Problem vorhanden sein, wird sich so schnell wie möglich um dieses gekümmert. Stets mit mehrfachen Tests und Fixes. Doch, war es immer so leicht im Devteam? War es immer das "Devteam"?

„Das Team hat sich stark verändert. Als Hevoc der inoffizielle Leiter war, wurde alles von ihm und von nicht einmal einer Hand voll weiteren gemacht. Wir hatten nicht wirklich Devs im eigentlichen Sinne gehabt.“
~Leomon

Doch nach und nach hat sich eine Struktur gebildet. Die Aufteilung in drei Bereiche ist da mit die größte Änderung in der letzten Zeit. Von Bereich zu Bereich wird zwar teils verschieden & teils gleich operiert, aber stets wird ein Ziel wird verfolgt: Die Entwicklung des Servers. Beginnen wir also mit dem ersten Bereich: Modeling


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“Es ist einfach eine Gewohnheitssache. Die meisten Sachen machen wir relativ oft. Klar schaut man hier und da in Blender rein, aber sonst bleibt eine Routine bestehen.” ~Cheek

Der Modeling-Bereich hat eine große Evolution durchgemacht. Seit längerer Zeit werden Battlefront II Models benutzt. Diese Models wurden von Workshop Objekten zu selbstgemachten Skins des CW:RP Teams. Die Basis eines Modles bleibt ja immer bestehen. Was sich verändert sind von der einen Fraktion zur anderen die Texturen, sowie auch Attachements. Das ist jetzt natürlich vereinfacht gesagt und es ist komplexer als das, aber nichts was nicht jeder lernen kann. Kurz gesagt: Ein Routine-Prinzip. Unter diesem Prinzip fallen Sachen wie Modelvorschläge, Umsetzung von Custom Charactern oder ähnliches.

“Sollte man Sachen nicht kennen, kann man sie paar Mal machen und dann funktioniert es auch. Umso schneller ist dann das Verständnis und die Herleitung.
~Hydra

"Es gibt für die meisten Sachen eine Hilfestellung. Beispielsweise das Medicsystem: Da hat mir das DarkRP Team unter die Arme gegriffen. An sich wird sich auch unter den Teams unterstützt, aber sonst ist eher weniger Kommunikation vorhanden.”
~Cheek

Doch, nicht immer ist die Arbeit so schön einfach. Auch hier können sich Probleme ergeben, die mal groß und mal klein sind. Schwere oder ganz neue Sachen sind aber nicht häufig, sondern eher selten. Durch die Aufteilung nach Stärken und Schwächen arbeitet das Modelteam effizient und liefert immer wieder was Neues. Das heißt aber nicht, dass es keine Experimente gibt.

“An sich kümmere ich mich mehr um den Basickram. Aber sollte ich experimentieren, kommen da öfter Fehler vor als bei Sachen wie CC‘s. Oft ist es recht offensichtlich, wenn es ein Problem gibt. Zurückarbeiten ist da immer meine erste Weise.”
~Hydra

Das Team arbeitet jedoch nicht nur zurück, sondern unterstützt sich auch gegenseitig. Generelle Zusammenarbeit oder Hilfe bei Problemen stehen an erster Stelle.

Doch nicht nur die Models an sich haben sich verbessert. Auch das Team an sich ist um einiges besser geworden. Der damalige inoffizielle Model Bereich war relativ chaotisch durch Mangel an Absprachen und schwache Anleitungen, die oft eher Dinge verkompliziert haben, anstatt diese zu erklären.

"Es hat sich damals nach einer Ewigkeit angefühlt auf ein Model zu warten als ich noch nicht im Team war."
~Hydra

Durch die neue Struktur arbeitet das Team aktiv an Models und teilt Frotschritte mit der Community sehr offen. Da gibt es den Beitrag „Eilmeldung | Model aktuell“, der transparente Modelchangelog oder das öffentliche Modeltrello. Verständlich, da Models neben einer anderen Sache mit das erste sind, das die User zu sehen bekommen. Dann gibt es da noch die Maps.


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Gute Maps sind wichtig damit das Roleplay auch entsprechend entwickeln kann. Sei es eine Basis mit Zivilbereich für Star Wars oder eine Stadt für DarkRP - Die Maps müssen gebaut oder auch umgebaut werden. Wie wird an diesen gearbeitet?

„Bis zum jetzigen Zeitpunkt war ich der einzige Mapper im CW:RP Team. Seit neuestem ist auch Yaura zur Hilfe dabei.“ ~Fazor

Doch natürlich geht allein in dem reinen Development der Map Zeit drauf. Dabei kann als Fehler zum Beispiel ein Loch im Boden vorkommen. Aber Problemfindung ist wiederum nicht gerade schwer.

„Während dem Rendern der Map gibt es ein Log. Sollte dann ein Problem auftreten, kann man es meist mit einem Tool im Render-Log finden. Ansonsten arbeiten wir nach, aber wie gesagt, meist funktioniert der Log. Es sollten um die 80% sein die man findet.“
~Fazor

Die Maps auf dem Server haben keine bis wenig Mängel und viele Möglichkeiten für das Roleplay.

„Beim Mapping kann ich meine Kreativität ausleben. Es macht auch Spaß an einer Map zu arbeiten bis sie funktioniert. Der Zeitaufwand ist natürlich ein Nachteil, aber der Spaß überbietet das manchmal.“
~Fazor

Aber, so leicht war es nicht immer, oder eher gesagt: So organisiert war es nicht immer.

„Bevor ich offiziell als Mapdev eingestellt wurde, gab es gar nicht erst einen Bereich dafür. Jetzt ist es nicht nur organisierter, sondern es gibt auch mehr Möglichkeiten. Yaura ist jetzt ebenfalls Teil dieses kleinen Teams & wir sind gespannt wie es weitergeht.“
~Fazor

Alles in allem kann man sagen, dass der Mapping Bereich definitiv interessant ist auf seine eigene Art. Er differenziert sich in manchen Teilen von dem Modelbereich, doch zeigen sie auch Gemeinsamkeiten. Doch ohne eine Sache kann kein vernünftiger Serverbetrieb auf CW:RP nach den jetzigen Standards gestaltet werden: Scripting.


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Scripting ist essentiell für den Server. Ohne das könnte man sich nichtmal einen Char erstellen, es sei denn man benutzt vorhandene Scripts. Wir haben aber das hauseigene EGM:RP System. Über die Schönheit dessen kann man sich streiten, doch die Funktionalität ist besonders einfach und wird mit Bildern untermalt.

Das Medic System ist bis jetzt das neueste Kunstwerk des Teams. Es ist ein Mix zwischen der Zusammenarbeit mit dem Modelteam und dem Scripting Team sowie auch ein Teil des DarkRP-Teams. Ohne das eine würde das andere nicht funktionieren. Denn während auf den Models die hitboxen sind, wird im Hintergrund alles von den Scripts erledigt.

Auch anzumerken ist, dass es für so ziemlich alles auf dem Server mitlerweile hauseigene Scripts gibt, so wie eben das Medic System, das Holo System, EGM:RP (was natürlich älter ist & nicht nur auf CW:RP zum Einsatz kommt) und vieles mehr. Das Gleiche kann man auch für den Modelbereich sagen, wo fast alles nun selbstgemacht wird.

Doch, natürlich ist es nicht immer leicht. Probleme können natürlich auch hier wieder auftreten.

„Jedes Problem ist anders. Entweder findet man Lösungen oder nicht. Man kann auch hier nicht pauschal sagen, dass es immer ein allgemeines Lösungsprotokoll gibt. Größere Script Errors gibt es auch zum Beispiel überhaupt nicht in diesem Sinne. Deswegen sind es ja Scripts.“
~Yaura

Und bis jetzt haben wir noch nicht solche großen Errors wirklich erlebt. Meist waren es eher Probleme am Hosting-System sollte mal etwas Größeres passiert sein. Das Team hat auch eine ähnliche Vergangenheit zum Mapping-Team. Bis vor kurzem gab es nur Deltaa, Oni und vereinzelte Leute, die als Developer hier und da agiert haben. Doch seitdem die anderen Bereiche aufgerüstet haben, hat es das Scriptteam auch. Zusammen mit den beiden vorher genannten gibt es jetzt mittlerweile vier Leute, die aktiv entwickeln.


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Das Development-Team steht auf eigenen Beinen mit den drei Bereichen. Es arbeitet aktiv und ohne große interne Probleme. Doch das heißt nicht, dass Unterstützung im Moment nicht nötig ist. Solltet ihr Interesse oder Fragen haben, dann könnt ihr euch gerne an das Team wenden und euch vielleicht euch noch für einen der drei Bereiche bewerben. Informationen findet ihr hier: Informationen zu Bewerbungen für das CW:RP Dev Team.

Am Basisprinzip des CW:RP Developments hat sich nichts groß geändert. Es gab hier und da mehr Features & Models. Doch das Besondere ist nicht mal die Quantität, sondern die Qualität mit der alle drei Bereichen arbeiten. Vernünftige Maps welche geprüft und teils selbst gemacht wurden, eine Variation von qualitativen Models und ein tolles System damit alle zusammen ein Ziel erreichen: Roleplay mit guten Mitteln zum Realismus & Spielspaß.

Doch, was haltet ihr von dem Development? Hat es sich verbessert? Ist es vielleicht zu viel des Guten? Was würdet ihr ändern? Eure Meinung ist gefragt!
Peace Out

JJwL1WB.jpg Siyo, der Redakteur eures Vertrauens
- klingt wie 12, ist aber eigentlich 16
- ist musikalisch begabt, kann aber nicht singen
- wurde am 25. Dezember 2020 Teil der Community

Kommentare 2

  • very schön

  • Sehr schöne darstellung des wichtigsten Teil von CWRP !

    DANKE ann alle Devs

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